Löbel zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen Fahrverbote: „Wertverluste für deutsche Autobesitzer nicht akzeptabel“

„Dieses Grundsatzurteil stellt uns vor große Herausforderungen. Die Richter weisen selbst auf eine notwendige Verhältnismäßigkeit hin. Es muss jetzt dringlichste Aufgabe der Politik sein, Fahrverbote in deutschen Städten zu vermeiden, indem alternative Ideen schnellstmöglich umgesetzt werden, um die Grenzwerte einzuhalten“, so der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel.

Der CDU-Politiker distanziert sich von der Wertung der obersten Verwaltungsrichter, wonach gewisse Wertverluste hinzunehmen seien: „Das sehe ich ganz und gar anders. Wer in den vergangenen Jahren ein Auto in dem guten Glauben gekauft hat, damit problemlos in jede deutsche Innenstadt fahren zu können, muss auch in Zukunft darauf vertrauen können. Wertverluste für deutsche Autobesitzer sind nicht hinzunehmen – das wäre eine teilweise staatliche Enteignung. Und dem müssen wir in der Politik jetzt durch einen gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern und Kommunen entgegenwirken“, so Löbel in einer kurzen Stellungnahme zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.

1 Comment

  1. Ich finde die Industrie muss endlich zu ihrem Betrug stehen und für die Folgen einstehen. Der ADAC hat jetzt nachgewiesen dass eine Reduktion durch andere Hardware möglich ist. Ich selbst fahre eine 6 Jahre alte Euro 5 Mercedes B-Klasse und fühle mich veräppelt vor allem von der wachsweichen Softwareupgradelösung. Wenn die hilft soll’s recht sein aber im anderen Fall fordere ich die Hardwarelösung und ich wünsche mir dass sie der Industrie „Feuer unterm Hintern“ machen.

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