CDU will bessere Schulhöfe – Aus planierten Pausenräumen sollen Lern- und Lebensräume werden

Mit einem Antrag zur nächsten Sitzung des Gemeinderates fordert die CDU-Fraktion die zukunftsweisende Gestaltung der Schulhöfe in der Stadt. Künftig sollen sie so gestaltet werden, dass sie den gewachsenen Aufenthaltszeiten der Schülerinnen und Schüler als Lebens- und Lernraum gerecht und darüber hinaus ökologisch aufgewertet werden.

Auch sollen Schulhöfe zur Verbesserung des Stadtbildes und zur Attraktivitätssteigerung des Wohnumfeldes beitragen. „Dafür braucht es ein Konzept, das die Verwaltung dem Gemeinderat vorlegen soll. Künftige Sanierungen, Um- und Neubauten von Schulhöfen sollen sich dann an diesem Konzept orientieren“, erklärt der Mannheimer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat, Nikolas Löbel, die Initiative.

„Schulhöfe sind mehr als Verwahrstätten für tobende Schülerinnen und Schüler. Schulhöfe sind auch mehr als planierter Pausenraum“, sagt Fraktionsvorsitzender
Claudius Kranz, der als bildungspolitischer Sprecher der Fraktion auch für die Schulen zuständig ist. „Wir sehen in Schulhöfen vielfach ungenutzte Chancen. Gerade in dicht bebauten innerörtlichen Bereichen wie vielerorts in Mannheim bergen Schulhöfe viel Potenzial, und zwar zum einen als Lebensraum und als Lernraum für die Schülerinnen und Schüler und zum anderen für eine attraktive Gestaltung des Wohnumfeldes. Dieses Potenzial sollte bei den zahlreichen anstehenden Sanierungen und Neubauten von Schulen im ganzen Stadtgebiet von Mannheim besser genutzt werden“, so Kranz.

Katharina Dörr, jugendpolitische Sprecherin, ergänzt: „Uns als CDU ist es wichtig, dass die Schulen bei der Gestaltung ihrer Höfe ein möglichst großes Mitwirkungsrecht und die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Mitgestaltung haben.“ Denn laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung Lebendige Stadt und der Deutschen Umwelthilfe wollen 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler bei der Verbesserung des Schulhofs selbst Hand anlegen. Ihnen mangele es an Raum für Kreativität und eigene Ideen. „Die Kinder und Jugendlichen wollen und sollen sich auf dem Schulhof ebenso erholen wie austoben können, und dafür braucht es Möglichkeiten für Sport, Spiel und Bewegung, aber auch für Naturerlebnis und Rückzug“, so Dörr abschließend. Kernstück des von der CDU-Fraktion geforderten Schulhof-Konzepts sei deshalb ein Kriterienkatalog für künftige Schulhöfe, die die Entwicklung der Kinder besser fördern und die Stadtteile gestalterisch und ökologisch aufwerten können.

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