Löbel will mehr Sicherheit für KOD-Mitarbeiter

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel will die Ausrüstung des städtischen Kommunalen Ordnungsdienstes erneut zum Thema machen und will städtische Mitarbeiter im Sicherheitsausschuss des Gemeinderates zu Wort kommen lassen. „Ich bin besorgt um die Sicherheit unserer KOD-Mitarbeiter. Die Übergriffe auf Polizisten und auf KOD-Mitarbeiter nehmen scheinbar zu“, so Löbel. Am vergangenen Freitag war in der Mannheimer Innenstadt ein Mann auf KOD-Mitarbeiter losgegangen. „Wir müssen sicherstellen, dass auch unsere KOD-Mitarbeiter bestens ausgebildet und ausgerüstet sind. Dazu wäre es ratsam, wenn Mitarbeiter des KOD im zuständigen städtischen Gremium ihre Erfahrungen und Erwartungen vortragen könnten“, so Löbel.

Nach wie vor ist der CDU-Politiker unzufrieden mit der technischen Ausrüstung des Kommunalen Ordnungsdienstes. Die CDU hatte bereits im vergangenen Jahr eine Reform des KOD gefordert. „Jetzt hat die Stadt zwar den KOD in seiner Organisation verändert, aber in seiner Funktionalität nur wenig. Noch immer hat der KOD zum Beispiel keine Funkgeräte. Wenn etwas passiert, muss der KOD per Handy die Polizei anrufen, wie ein ganz normaler Bürger. Noch dazu mit alten Handys statt mit modernen Smartphones. Das kann so nicht bleiben. Die KOD-Mitarbeiter werden subjektiv von den Bürgern als Sicherheitskräfte wahrgenommen. Wenn Bürger jemanden in Uniform sehen, haben sie zu Recht die Erwartung, dass der KOD-Mitarbeiter dem Bürger unmittelbar helfen kann“, so Löbel. „Deshalb müssen wir im Gemeinderat über die Ausstattung des KOD nochmals sprechen. Dazu sollten auch Experten, nämlich unsere KOD-Mitarbeiter selbst, zu Wort kommen“, so Löbel abschließend.

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