„Energie-Standort Mannheim erhalten“

Staatssekretär Thomas Bareiß und Bundestagsabgeordneter Nikolas Löbel zu Gesprächen im GKM und bei der MVV

Der Kraftwerks-Standort Mannheim und die Energiewende standen im Mittelpunkte eines Mannheim-Besuchs des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß. Gemeinsam mit dem Mannheimer Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel (beide CDU) war Bareiß zu Gesprächen im Großkraftwerk Mannheim (GKM), bei der MVV Energie AG und im Konversionsgebiet Franklin.

Einer Besichtigung von Block 9 im Großkraftwerk in Neckarau folgten Gespräche mit den GKM-Vorständen Holger Becker und Manfred Schumacher sowie mit dem GKM-Betriebsrat. Ein Thema war angesichts der laufenden Beratungen der so genannten „Kohlekommission“ die Zukunft der Steinkohleverstromung in Deutschland und damit des Kraftwerks-Standorts Mannheim, die Sicherung der Fernwärmeversorgung in Mannheim und Umgebung sowie die Versorgungssicherheit von Haushalten, Industrie und Bahn mit Strom.

„Das Großkraftwerk Mannheim ist ein wichtiger Kraftwerks-Standort. Die erreichten Steigerungen im Wirkungsgrad des modernen Blocks 9 sind zu begrüßen“, sagte Staatssekretär Bareiß. „Das Kraftwerk bietet viele Hundert qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze, die wir erhalten wollen“, ergänzte der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel. Die beiden Politiker seien sich einig darin, so Löbel, dass der Kraftwerks-Standort Mannheim mit der gekoppelten Produktion von Strom und Wärme wesentlich zur Versorgungssicherheit beitrage. „Ein Fortbestand des GKM ist also im Interesse der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar notwendig“, so Nikolas Löbel.

Der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie neue, umwelt- und klimafreundliche Varianten der Fernwärmeversorgungen gehörten zu den Themen eines Gesprächs, das Thomas Bareiß und Nikolas Löbel mit dem Vorstand der MVV Energie AG führten. Vorstandsvorsitzender Georg Müller berichtete den CDU-Politikern von dem erheblichen Engagement des Mannheimer Energieunternehmens im Ausbau der Erneuerbaren Energien. Staatssekretär Bareiß zeigte sich „beeindruckt von Konsequenz und Kompetenz, mit der die MVV die Energiewende mitgestaltet“. Bundestagsabgeordneter Löbel bezeichnete „die weitere Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und damit der Nah- und Fernwärmeversorgung nach 2025 als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele“. Bei der Energiewende dürfe neben der Stromerzeugung die umwelt- und klimafreundliche Wärmegewinnung nicht außer Acht gelassen werden, ergänzte Thomas Bareiß.

Ihren Energie-Tag rundeten die beiden CDU-Politiker mit einem Besuch im Konversionsgebiet Franklin ab. Dort informierten sie sich über Energieeinsparung und -effizienz auf den Mannheimer Konversionsgebieten, CO2-neutrales Bauen sowie umweltfreundliche und energiesparende Mobilität im modernen Städtebau. Achim Judt, Geschäftsführer der städtischen MWSP GmbH, und Heinz Werner Hanen, Geschäftsführer der Evohaus Gesellschaft für energiesparendes und kostengünstiges Bauen GmbH, führten die Gäste vom Zeitstromhaus über die Großbaustelle Franklin zum bereits fertiggestellten CO2-neutralen Wohngebäude von Evohaus. „Energieeffizienz und Kosteneffizienz müssen kein Widerspruch sein“, resümierte Nikolas Löbel und lobte den Vorbildcharakter dessen, was auf Franklin entsteht.

Mannheim. 24.10.18 | Nikolas Löbel beim GKM
Großkraftwerk Mannheim (GKM) Besuch des Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel CDU mit MdB CDU und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß.
Bild: Markus Prosswitz 24OCT18 / Photo-Proßwitz | masterpress

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