Ertüchtigung des Bahnknotens mit Sonderlösung für Lärmschutz

„Es ist gut, dass der Ausbau des Bahnknotens Mannheim nun in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen ist“, kommentiert der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel (CDU) die heute in Berlin vorgestellten Schienenprojekte im Bundesverkehrswegeplan. „Eine reibungslose, möglichst optimale Abwicklung der Bahnverkehre, die über und durch Mannheim führen, ist im Interesse unserer Stadt. Insbesondere das Ein- und Ausfädeln in und aus dem Hauptbahnhof Mannheim muss verbessert werden, damit der ICE-Knoten leistungsfähig und attraktiv bleibt“, so Löbel.

Sonderlösung für maximalen Lärmschutz

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete kritisiert, dass in der gutachterlichen Untersuchung zur Ertüchtigung des Bahnknotens Mannheim ein zweigleisiger Ausbau der östlichen Riedbahn von Beginn an vorausgesetzt und damit eine erhebliche Zunahme von Güterverkehr durch das Stadtgebiet einfach als gegeben angenommen wurde. „Bund und Bahn dürfen die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt nicht einfach vom Tisch wischen. Wir erwarten, dass wir die Planungen für eine Sonderlösung für maximalen Lärmschutz gemeinsam und im Sinne der vielen in Mannheim betroffenen Bürger vorantreiben“, so Nikolas Löbel.

Mannheim muss jetzt Position beziehen

„Daher ist es an der Zeit, dass wir als Stadt Mannheim jetzt eine klare Position beziehen: Wollen wir eine Umfahrung oder wollen wir eine Untertunnelung der Bahngleise für den Güterverkehr? Darüber müssen wir uns als Mannheimer Politik jetzt klar werden. Denn erste Pflöcke werden jetzt eingerammt und ich als Mannheimer Abgeordneter kann nur die Position Mannheims in Berlin vertreten, wenn ich weiß, welche Position unsere Stadt dazu hat“, betont Nikolas Löbel. Der Abgeordnete hat in der vergangenen Woche den Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz dazu aufgefordert, in einer „breiten Allianz gegen Bahnlärm schnellstens die Haltung der Stadt festzulegen“. Löbel stehe fürs ein solches parteiübergreifendes Bündnis, das Bürgerschaft, Parteien und Verwaltung bilden sollen, zur Verfügung.

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