Löbel will parteiübergreifende Allianz gegen Bahnlärm

Pressemitteilung, Mannheim, 2. November 2018

Stadt soll jetzt zügig eine klare Position zum Bahnausbau in Mannheim erarbeiten

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel (CDU) will eine breite Allianz gegen Bahnlärm. In einem Brief an den Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz vom 2. November 2018 wirbt Löbel für ein solches parteiübergreifendes Bündnis. „Mit den nun vorliegenden Ergebnissen der Bahnknotenuntersuchung kennen wir die Haltung des Bundes und der Bahn. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir als Stadt Mannheim eine klare Position beziehen: Wollen wir eine Umfahrung oder wollen wir eine Untertunnelung der Bahngleise? Darüber müssen wir uns als Mannheimer Politik jetzt klar werden. Denn ich kann als Mannheimer Abgeordneter nur eine Position in Berlin vertreten, wenn ich weiß, welche Position unsere Stadt dazu hat“, so Löbel.

„Mannheim ist eine Sonderfall und braucht eine Sonderlösung“

„Wir wollen maximalen Lärmschutz. Aber dieser maximale Lärmschutz kann unterschiedlich aussehen. Genau das müssen wir jetzt klären“, so Löbel weiter. „Ich kann als Mannheimer Bürger auf keinen Fall akzeptieren, dass wir einfach ein stillgelegtes Gleis reaktivieren, ein bisschen Lärmschutz machen und dann bis zu 250 Güterzüge täglich durch unsere Stadt brettern lassen. Doch ob eine (Teil-)Untertunnelung technisch überhaupt machbar ist und ob wir eine solch gravierende Baumaßnahme als Stadtgesellschaft überhaupt wollen, das muss die Politik jetzt unter Einbindung der Bürgerschaft klären. Dabei sollten wir parteiübergreifend agieren und eine gemeinsame Position für unsere Stadt erarbeiten, um dann für Unterstützung in der Region und in Berlin zu werben. Denn zum Schluss entscheidet der Deutsche Bundestag über die Streckenführung und über entsprechende Lärmschutzmaßnahmen. Mannheim ist ein Sonderfall. Und deshalb braucht Mannheim eine Sonderlösung. Doch um in Berlin eine Sonderlösung für Mannheim zu erreichen, brauche ich als Mannheimer Abgeordneter breiten Rückenwind aus Bürgerschaft, Verwaltung und allen Parteien“, so Löbel abschließend.

 

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