Löbel begrüßt Bundesförderung – Knapp 800.000 € für bessere Integration von Rumänen und Bulgaren

„Der endgültige Förderbescheid folgt zwar erst Anfang des neuen Jahres. Aber die Entscheidung ist faktisch gefallen. Ich freue mich, dass Bund und Stadt gemeinsam auf der Basis eines europäischen Förderprogramms das Programm „Ankommen II“ in Mannheim fortsetzen können. Diese Bundesförderung in Höhe von knapp 75.000 € ermöglicht als Hebelwirkung eine EU-Förderung von bis zu 800.000 €. Das ist eine große Hilfe für Mannheim“, so der Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel. Der Hauptausschuss des Gemeinderates hatte in seiner gestrigen Sitzung grünes Licht für die Fortführung des Programms ab dem 1.1.2019 und den notwendigen städtischen Finanzierungsanteil gegeben.

Zuzug aus Rumänien und Bulgarien besser steuern

„In Mannheim leben nach offiziellen Angaben schon über 11.000 Rumänen und Bulgaren. Dieser legale Zuzug aus diesen europäischen Mitgliedsstaaten stellt uns vor Ort vor große Herausforderungen. Wir können diesen legalen Zuzug nicht abwehren, aber wir können ihn besser steuern, verteilen, die Menschen besser in den Arbeitsmarkt integrieren, um ein Abfallen in unsere Sicherungssysteme zu verhindern. Denn genau diese Zuwanderung wollen wir ja nicht“, so Löbel.

Aufbauend auf den Erkenntnissen aus ANIMA 2016-2018, wird das Folgeprogramm ANIMA II durch verbindliche Integrationsziele, einen primär familienorientierten Ansatz sowie ein professionalisiertes Unterstützungssystem weiterentwickelt. „Wir setzen also auf die Instrumente „Fördern und Fordern“ und können etablierte und bekannte Standorte aus dem laufenden ANIMA-Projekt, die sehr erfolgreich von Diakonie und Caritas betrieben und unterstützt werden, beibehalten. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Stadt,“ erklärt Löbel abschließend.

 

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