CDU-Gemeinderatsfraktion: „4.380 Minuten im Stau sind 4.380 Minuten zu viel“

Stau-Studie unterstreicht CDU-Forderung nach neuer Verkehrspolitik in Mannheim

Die globale Inrix-Stau-Studie belegt: Mannheim steht mit 73 Stunden Stau im Jahr 2018 nicht gut da. „Die Menschen in Mannheim verplempern viel zu viel wertvolle Zeit in Staus auf unseren Straßen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Mannheimer Gemeinderat, Claudius Kranz. Er rechnet aus: „73 Stunden sind 4.380 Minuten. Das sind 4.380 Minuten zu viel im Stau.“ Kranz sieht die CDU-Forderung nach einer neuen Verkehrspolitik in Mannheim durch die Studie belegt: „Wir müssen den Verkehr flüssiger machen, das ist eines der wichtigsten Ziele unserer Verkehrspolitik in den kommenden Jahren. Modernisierung der Straßen, intelligente Verkehrslenkung, mehr ÖPNV und Radverkehr – das muss Hand in Hand gehen, das eine darf das andere nicht ausschließen.“

Mannheim belegt in der Inrix-Studie einen der besseren Plätze – in anderen deutschen Städten ist der Straßenverkehr noch staugeplagter. „73 Stunden Stau sind aber nun wirklich kein Aushängeschild und schon gar nichts, worauf man sich ausruhen sollte, wie jene es am liebsten hätten, die das Blockieren des Autoverkehrs zur politischen Maxime erhoben haben. Unser Konzept, dass jeder Verkehrsträge seine spezielle Berechtigung und Berücksichtigung erfahren muss, wir durch die Studie bestätigt “, so Kranz.   

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzender und Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel sagt: „Die Studie belegt nicht nur, dass in Mannheim zu viel im Stau gestanden wird. Sie belegt auch, dass uns alle das teuer zu stehen kommt.“ Die Studie nennt umgerechnet rund 563 Euro Kosten pro Fahrerin bzw. Fahrer infolge der Staus in Mannheim. Auch in anderer Hinsicht würden Staus uns teuer zu stehen kommen, so Löbel: „Im Stau bzw. Stop-and-Go-Verkehr werden wesentlich mehr Schadstoffe ausgestoßen als bei gutem Verkehrsfluss. Das Vermeiden von Staus ist deshalb auch eine Frage von Umwelt-, Klima- und Anwohnerschutz.“

Die CDU Mannheim fordert nach den Worten von Löbel die Verdoppelung der Mittel für Straßensanierung, worin auch der Ausbau von Kreuzungen zum besseren Verkehrsfluss enthalten sei, sowie die Verdreifachung der Mittel für den Radwegebau bzw. für deren Sanierung. „Zur Reduzierung von Staus und von unnötigem Parkplatzsuchverkehr fordern wir intelligente Verkehrssteuerung und smarte Logistik für die Innenstadt bis 2024“, so Nikolas Löbel.

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