Löbel fordert regionalen Schulterschluss für dritte Rheinquerung

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel (CDU) fordert die Verantwortlichen in der Metropolregion Rhein-Neckar und die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dazu auf, eine dritte Rheinquerung im südlichen Bereich Mannheim/Ludwigshafen erneut ernsthaft zu prüfen. „Seitdem die dritte Rheinquerung 2003 aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wurde, ist viel Wasser den Rhein hinunter geflossen und noch mehr Verkehr auf den ohnehin überlasteten Verbindungen über den Rhein hinweg“, so Löbel. Es sei dringend an der Zeit, betont der Bundestagsabgeordnete, dass die Region sich wieder des Themas annehme und in einem regionalen Schulterschluss Druck auf die Landesregierungen ausübe.

„Der Bund verweist auf die beiden Bundesländer“, teilt Nikolas Löbel mit. Der Abgeordnete hatte die Bundesregierung gefragt, unter welchen Voraussetzungen sie sich eine Wiederaufnahme der dritten Rheinquerung Mannheim/Ludwigshafen in den Bundesverkehrswegeplan vorstellen könne. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, antwortete, dass eine dritte Rheinquerung vorrangig dem Lückenschluss im regionalen Straßennetz diene und die Rheinquerung auch künftig nicht als Bundesmaßnahme vorgesehen sei. „Damit sind die Länder in die Pflicht. Es ist jedenfalls keine Lösung, wie das Kaninchen vor der Schlange dem drohenden Verkehrskollaps ins Auge zu sehen – und nichts zu tun. Die dritte Rheinquerung muss wieder auf den Tisch, und dafür brauchen wir schleunigst eine regionale Verkehrsplanung und entsprechende Initiativen aus Mannheim und Ludwigshafen“, so Löbel abschließend.

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