Löbel will einheitlichen Ansprechpartner für Vereine

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Nikolas Löbel, fordert einen „Einheitlichen Ansprechpartner Vereine und Verbände“ bei der Stadt Mannheim. In einem Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion bittet Löbel die Verwaltung darum, den fachbereichsübergreifenden Ansprechpartner entweder in der Kernverwaltung oder bei einer städtischen Gesellschaft, z.B. bei der Tochter „Event & Promotion“, anzusiedeln. „Es vergeht kaum ein Gespräch mit Vereinsvertretern, bei dem ich nicht darauf hingewiesen werde, wie schwer es die oft unklaren Zuständigkeiten den ehrenamtlichen Organisatoren von Vereinsveranstaltungen und Stadtteilfesten machen. Wenn hier Abhilfe geschaffen wird, ist den Vereinen und Verbänden schon viel geholfen“, so Löbel.

In den vergangenen Monaten hat Nikolas Löbel gezielt das Gespräch mit Vereinen und Verbänden gesucht,  um deren Sorgen und Unterstützungsbedarf zu ermitteln. „Es ist ja nicht so, dass es keine Ehrenamtlichen mehr gibt, die sich gerne und mit viel Engagement kümmern. Wenn sie für ihre Vorhaben und Anliegen jedoch ihre Zeit damit zubringen müssen, bei der Stadt Mannheim oder deren Tochtergesellschaften von Tür zu Tür zu rennen, sitzt der Frust irgendwann so tief, dass sich bald niemand mehr findet, der eine größere Organisation, zum Beispiel eines Stadtteilfestes, zu stemmen bereit ist“, sagt Löbel. Bei  Veranstaltungen, Bau- und sonstige Vorhaben wäre seiner Auffassung nach ein einheitlicher Ansprechpartner bzw. eine einheitliche Ansprechpartnerin die „so notwendige wie passende Unterstützung für die ehren- und hauptamtlichen Verantwortlichen der Vereine“. Löbel hat deshalb in der CDU-Gemeinderatsfraktion die Initiative ergriffen und einen Antrag formuliert, der baldmöglichst im zuständigen Gemeinderatsausschuss beraten werden solle. In dem Antrag heißt es wörtlich: „Der einheitliche Ansprechpartner Vereine und Verbände soll fachbereichs- und Gesellschaften übergreifend hauptsächlich koordinierend und unterstützend tätig sein. Die Ergänzung oder Umwidmung eines Stellprofils ist ebenso zu prüfen wir die Schaffung einer neuen Stelle und die Frage, ob eine Verortung eher in der Kernverwaltung oder eher bei einer Tochtergesellschaft sinnvoll ist.“

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