20 Millionen Euro vom Bund für die Zukunftstechnologie Wasserstoff

Die Metropolregion Rhein-Neckar will eine nationale Führungsrolle in der Wasserstofftechnologie übernehmen. Dazu vorgesehen sind Investitionen von rund 61 Millionen Euro, die der Bund nun mit einem Drittel fördert. Einen entsprechenden Bescheid über 20 Millionen Euro hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer diese Woche in Berlin überreicht. Die Bundeszuschüsse fließen in verschiedene Projekte in der Region, und Mannheim profitiert unmittelbar davon: So ist auf der Friesenheimer Insel eine leistungsfähige Wasserstoff-Hochverdichtungsanlage geplant. Außerdem werden 17 Gelenkbusse mit Brennstoffzellentechnologie für den Einsatz in Mannheim und Ludwigshafen sowie ein Müllfahrzeug gefördert. Die elektrische Energie dieser Fahrzeuge wird in einer Brennstoffzelle durch Wasserstoff erzeugt.

Wasserstoff gilt als ein Energieträger der Zukunft und als Chance für Deutschland zur Technologieführerschaft in der weltweiten Energiewende weg von fossilen Energieträgern. Das hat man auch in unserer Metropolregion erkannt: Wasserstoff in Verbindung mit der Brennstoffzellentechnologie zählt zu den strategischen Feldern. Seit 2018 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Industrie-, Verkehrs- und Versorgungsunternehmen sowie den drei Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg mit Produktions- und Einsatzmöglichkeiten des Wasserstoffs. 18 Partner sind aus der Region an Bord, um Maßnahmen umzusetzen wie eine Hochdruck-Abfüllanlage, Wasserstoff-Tankstellen sowie Pkws, Busse, Müllfahrzeuge und Straßendienstfahrzeuge mit Brennstoffzellentechnologie auf die Straße zu bringen. Und das ist erst der Anfang, dem der Bund nun mit der Millionenförderung einen kräftigen Schub gibt.

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