Negativzinsen – und jetzt?

Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann spricht bei Veranstaltung des Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel am kommenden Dienstag, 4. Februar

Die Finanzkrise von 2008 hat längst zwei Dimensionen: Eine staatlich-institutionelle – und eine, die Millionen von Deutsche ganz individuell betrifft. Politisch ist viel passiert seither in Deutschland, auf europäischer und internationaler Ebene. Doch waren die Entscheidungen die richtigen, gerade mit Blick auf die deutschen Sparer? Denn während viele finanzpolitische Maßnahmen für die wirtschaftliche Stabilität in der Euro-Zone die richtigen sein mögen, sind die Auswirkungen vor allem in der Sparer-Nation Deutschland kaum mehr als Kollateral-Effekt abzutun: Aus Niedrigzinsen wurden Negativzinsen, aus Altersvorsorge wird Sorge um die Lebensversicherungen, und aus der Flucht ins „Betongeld“ wird ein Bauboom mit Auswirkungen auf Bau- und Mietpreise. Stoff genug für eine Diskussion mit Experten aus Politik und Finanzwelt.

Unter dem Titel „Negativzinsen – und jetzt“ lädt der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel (CDU) am kommenden Dienstag, 4. Februar, zu einem finanzpolitischen Gespräch mit Dr. Johannes Beermann, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Bundesbank, und dem Mitglied des Bundestags-Finanzausschusses, Olav Gutting aus dem Nachbarwahlkreis Bruchsal/Schwetzingen. Beermann, früherer Staatsminister in Hessen und Sachsen, ist seit 2015 Bundesbank-Vorstand und dort unter anderem für das Thema Bargeld zuständig. Gutting (CDU) ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages und nach einer Unterbrechung seit 2017 wieder Mitglied des Finanzausschusses. Beginn ist um 19.30 Uhr im Café „Sammo“ in B 1, 6a (verlängerte Breite Straße zwischen Schloss und Paradeplatz). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressemitteilung von Nikolas Löbel vom 31. Januar 2020

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